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Glasgelege, Glas Gelege
und Glasvlies Bitumendachbahn
Das Glas Gelege als Trägereinlage in der Bitumendachbahn
Bitumen
ist heute in seinen unterschiedlichen Formen einer der am häufigsten
verwendeten Baustoffe für die Dachabdichtung. Sowohl das klassische
Satteldach als auch das deutlich seltenere Flachdach kann mit den
vielseitigen Dachbahnen vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt
werden. Heute kommt neben der herkömmlichen Dachbahn mit Bitumen
auch Glasvlies Bitumendachbahn zur Abdichtung zur
Anwendung.
Das Glasvlies in der Bitumendachbahn
Hinter der Bezeichnung Vliesstoff, er wird in der Kurzform
häufig auch einfach als Vlies bezeichnet, verbirgt sich ein Flächengebilde
mit textilem Hintergrund. Während Gewebe oder Gewirke aus Garnen
hergestellt werden, erfolgt die Produktion des Vliesstoffes aus
einzelnen Fasern. Während die Umgangssprache keine Unterscheidung
zwischen Vlies und Vliesstoff macht, besteht dieser dennoch. So besteht
ein Vlies aus Fasern, die lose zusammenliegen. Um diesen losen Verbund
verarbeiten zu können, beispielsweise zu einer Glasvlies
Bitumendachbahn bedarf es der Verfestigung des Vlieses. Glasvlies
findet heute eine breite Anwendung. Bei der Kombination von Glasvlies
und Bitumendachbahn wird so ein völlig neues Material zur
Abdeckung von Dächern geschaffen, das überaus leistungsfähig
ist und sich sehr widerstandsfähig gegenüber der witterungsbedingten
Beanspruchung zeigt. Aber auch Brandschutzaspekte werden mit der Verwendung
der Glasvlies Bitumendachbahn bedient.
Wenn ein Dach saniert werden muss
Wird heute ein Haus oder ein Gebäude neu errichtet, kommen nicht
nur aufgrund der derzeit gültigen Bauvorschriften modernste Materialien
für die Dachabdichtung zur Anwendung. Glasgelege
bieten nicht nur einen verbesserten Brandschutz. Es erweist
sich als kostengünstig, die Rohstoffe für die Herstellung
der Glas Gelege und für das Glasvlies der Bitumendachbahn
sind auch heute in unbegrenztem Maße vorhanden. Neben diesen
überaus positiven Punkten sprechen aber noch weitere Vorteile
für die Kombination von Glasgelege oder Glasvlies und Bitumendachbahn.
Hochfeste Nahtverbindungen, aber auch die gesamte Widerstandsfähigkeit
gegenüber mechanischen Beanspruchungen lassen die Dachbahnen
mit der Trägereinlage aus Glas Gelege bzw. Glasvlies zu einer
überaus langlebigen und sehr leistungsfähigen Dachabdeckung
werden. Je nach Hersteller und baulichen Gegebenheiten können
unterschiedliche Verlegearten, zu denen unter anderem die Naht- oder
Feldbefestigung, eine streifenweise oder auch vollflächige Verklebung
zählen, zur Anwendung kommen.
Ein grünes Dach
Vor allem im städtischen Umfeld stellt die so genannte Dachbegrünung,
bei der die Glasvlies Bitumendachbahn zur Anwendung
kommt, wertvolle Biotope dar. Auch wenn nicht jedes Dach für
eine derartige Begrünung geeignet ist, kann sie doch bei Dächern
mit einem Neigungswinkel zwischen 5 % und 15 % in Angriff genommen
werden. Allerdings bedarf es hier einiger Vorbereitungen. Herkömmliche
Dachbahnen sind nicht in der Lage, der Beanspruchung durch
die Verwurzelung der Pflanzen standzuhalten. Die Glasvlies Bitumendachbahn
zeigt sich nicht nur sehr wurzelfest, auch das auf die Dachfläche
auftreffende Wasser kann mit der mit Glasgelege versehenen
Dachbahn sicher vom Inneren des Gebäudes fern gehalten werden.
Das Glas Gelege
Die Glasfaser,
die als Ausgangsmaterial für das Glasgelege verwendet wird, bringt
von Haus aus eine sehr hohe Festigkeit mit sich. Handelsüblich
werden Glas Gelege in Gelegen angeboten, die ein
bis vier Lagen enthalten. Je nach Glasgelege variiert die Faserorientierung
in entsprechendem Maße. Die einzelnen Fasern der Glas Gelege
liegen gestreckt und parallel zu einander. Für die Herstellung
der Glasgelege werden üblicherweise Endlosfasern herangezogen,
die per Faden- oder Papierheftung Halt finden. Im Gegensatz dazu steht
das allbekannte Glasfasergewebe. Hier werden die Endlosfasern mit
einander verwebt, es entsteht ein stoffähnliches Gebilde.
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